Information Verbotsschilder

Die Hausverwaltung Heß & Wapler Heimsheim hat mit Unterstützung (gem. Stellungnahme der Hausverwaltung) der Verwaltungsbeiräte Verbotsschilder angebracht, die es der Öffentlichkeit nach über 20 Jahren nicht mehr erlaubt, den Besucherbereich im Innenhof und der Zehntgasse zu begehen um den von Friedensreich Hundertwasser gestalteten Innenhof zu besichtigen.

Die Schilder wurden im Januar 2017 angebracht, trotz Beschluss der Eigentümerversammlung vom 25. Juli 2016 in dem ausdrücklich der Zugang für Besucher von 7 bis 20 Uhr zur Besichtigung erlaubt wurde. Der Beschluss sollte das Verweilen auf der Treppe verbieten um Belästigung und Müll zu vermeiden.

Auszug aus der Stellungnahme der Hausverwaltung vom 13. März 2017 :
“…. Der Satz „Der Zugang ist zur Besichtigung von 7-20 Uhr erlaubt“ entbehrt   einer Rechtsgrundlage, erlaubt sind derzeit nur die Führungen der Stadt; und natürlich der normale Gästezugang zu den Anwohnern. Mehr kann durch einen Beschluss über Schilder auch nicht geregelt werden. Woher der Ansatz kommt, die Gemeinschaft sei quasi öffentlich, nur weil sie im Innenbereich eine Gestaltung von Hundertwasser aufweist, ist nicht nachvollziehbar. ….“

Was meinen Sie dazu ?
Bitte geben Sie einen Kommentar dazu ab, als Miteigentümer, Plochinger Bürger oder einfach als Bewunderer der Architektur von Friedensreich Hundertwasser aus Nah und Fern.

Neues Schild am Treppenaufgang Neckarstrasse.
Hier geht es zum Besucherbereich im Innenhof.Verbotsschilder

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11 Antworten auf „Information Verbotsschilder“

  1. Wenn man das Hundertwasserhaus nicht mehr besuchen kann, dann ist das eine Schande und Blamage für die ganze Stadt.

  2. Durch Zufall habe ich von dem Hundertwasserbau in Plochingen erfahren. Besser als in der Startseite beschrieben, kann man es nicht ausdrücken. Es ist wohl einmalig, wie man hier die Vorstellung Hundertwassers zum menschenwürdigen Wohnen erfahren kann. Dieser Innenhof bietet die Möglichkeit sich direkt und intensiv mit der Vision zu verbinden. Ich finde es schade, wenn diese Möglichkeit nicht mehr eingeräumt wird. Natürlich verstehe ich, wenn es Einschränkungen bezüglich der Besuchszeiten geben soll. Eine Begehung nur in Verbindung mit einer Führung zu ermöglichen ist aber – wie bereits von Vorrednern angemerkt – sicher nicht im Sinne Hundertwassers.

  3. Ob das wohl im Sinne Hundertwassers ist? Sehr wahrscheinlich nicht! Die Aufstellung der Schilder ist absolut unverständlich…

  4. Schildbürgerstreich oder, oder, oder?
    Als ich die Schilder gelesen habe war ich sehr erstaunt, gewundert habe ich mich nicht.
    Ich gehe davon aus, dass die meisten Eigentümer weder die Schilder noch das Verbot kennen.
    Das Hundertwasserhaus ist der Touristenmagnet Nr. 1
    Wir Eigentümer haben einen sehr hohen finanziellen Aufwand um das Kunstwerk für uns und die Besucher zu erhalten. Dies stellt auch eine Verpflichtung dar, die Zugänglichkeit im Gleichklang mit den Interessen der Eigentümer, der Stadt und den Besuchern zu gewährleisten.Dies war auch 22 Jahre kein Problem.
    Ich distanziere mich ausdrücklich von dem Verbot, da es keinerlei Beschluß der Wohnungseigentümergemeinschaft für das ausgesprochene Verbot gibt. Es gab auch keinerlei Diskussion, ein solches Verbot auszusprechen.
    Für das Anbringen der Schilder ist der Unterzeichner – Die Hausverwaltung- verantwortlich.

  5. aus dem Schurwald.
    Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb nach über 20 Jahren das Hundetwasserhaus nicht mehr ohne organisierter Führung der Stadt Plochingen besichtigt werden kann.
    Sehr schade, sehr traurig.

    Für uns aus der Umgebung war es immer etwas Besonderes unseren auswärtigen Gästen diese bauliche Attraktion zu zeigen.

    Erstaunlich ist es ebenfalls, das der Verwalter sowie der Verwaltungsbeirat den Beschluss der Eigentümer ignorieren.
    Da hilft nur eine juristische Klärung , leider

  6. Unverständlich dieses Verbot für den Besucherbereich!
    Eine Attraktion in Plochingen die ihres Gleichen sucht!
    Vorallem müssen die Eigentümer und Bewohner erstmal gefragt werden was sie davon halten. Wir finden das Verbot total unmöglich! Zudem wohnt keiner der dieses Verbot mit zu verantworten hat im Hundertwasser Haus. Was soll also der Unsinn?

  7. Völlig unverständliche Entscheidung der Hausverwaltung. Merkwürdig, dass nicht berücksichtigt wird, was die Eigentümer möchten, schließlich wohnen Sie ja zum Teil sogar dort…Die Besucher sind also offensichtlich willkommen! Das Verbot schadet auch dem Image der Stadt, das Hundertwasserhaus ist das Wahrzeichen Plochingens, das ansonsten mit keiner vergleichbaren Attraktion aufwarten kann!

  8. Das Verbot wird doch eh nicht beachtet. Viel mehr stört mich die Menge der Führungen und das nicht mal Sonntags die Anwohner ihre Ruhe haben

  9. Unverständlich, dass man das schöne Hundertwasserhaus nicht mehr besichtigen darf, obwohl die Plochinger sehr stolz darauf sind.

  10. Gern zeige ich meinen Besuchern das Hundertwasserhaus. Da sind wir in Plochingen auch etwas Stolz drauf. Das soll nun nicht mehr möglich sein ? Kann ich nicht glauben.

  11. Weshalb nach über 20 Jahren wird das gemacht. Sind Beschlüsse in der Eigentümerversammlung nicht für den Verwalter rechtsverbindlich ? Das Vorgehen ist für eine Sehenswürdigkeit beispiellos.

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